Tipps für gesunden Schlaf

Soforthilfe: „Ich denke lieber morgen“

Nächtliches Grübeln hat auch biologische Gründe: Das sogenannte „Schlafhormon“ Melatonin leitet nicht nur die Nachtruhe ein und macht müde, es drückt auch auf die Stimmung. Allein diesen Zusammenhang zu kennen, kann bereits für Entlastung sorgen. Tipp: Grübler sollten deshalb negative Gedankengänge wahrnehmen und ganz bewusst auf den nächsten Tag verschieben. Stattdessen an etwas Schönes denken, notfalls auch aufstehen und etwas Angenehmes tun.

Im Takt leben für eine ruhige Nacht

Stabile Zeitabläufe sind eine wichtige Voraussetzung für guten Schlaf. Wer regelmäßige Aufsteh-, Essens- und Bettzeiten einhält, findet Wissenschaftlern zufolge leichter in den Schlaf, da der Körper sich auf diesen Rhythmus einstellt.

Bewegung fördert den erholsamen Schlaf

Regelmäßige Bewegung verbessert die Stressresistenz und fördert einen erholsamen Schlaf. Wie eine Studie der amerikanischen National Sleep Foundation ergab, stufen 80 Prozent der sportlich aktiven Menschen ihre Schlafqualität als erholsam ein. Von den Bewegungsfaulen behaupten das lediglich 39 Prozent. Schon ein zehnminütiger Gang um den Block am Abend kann nützlich sein. Noch besser ist eine halbe Stunde körperliche Aktivität am Tag.

Wie man isst, so schläft man

Auch eine falsche Ernährung kann den Schlaf beeinträchtigen, wenn etwa Sodbrennen oder Verdauungsprobleme auftreten. Abends sollte deshalb lieber auf alles verzichtet werden, was schwer verdaulich ist: zum Beispiel auf Kohl, Fettes und Frittiertes, Getränke mit Kohlensäure, Hülsenfrüchte, hartgekochte Eier, frisches Obst oder Salat. Besser sind leichte Kost und nicht zu späte Mahlzeiten vor dem Zubettgehen. Dann kann der Körper unbelastet entspannen und regenerieren.

Innere Balance natürlich fördern

Wer unruhig und unausgeglichen ist, kann von natürlichen Arzneien profitieren, die sich positiv auf die innere Balance auswirken. Denn Nervosität und Schlaflosigkeit sind meist Folge einer hohen Beta-Wellen-Aktivität im Gehirn. Beta-Wellen versetzen den Körper und Geist in Anspannung und Wachsamkeit. Sind hingegen Alpha- und Theta-Wellen aktiv, fühlt man sich ruhig und entspannt. Wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass das natürliche Arzneimittel Neurexan® die Aktivität der Alpha- und Theta-Wellen nachweislich steigert und dadurch für Entspannung und ruhigen Schlaf sorgt. Die Wirkstoffformel vereint Extrakte aus Blüten und Blättern der Passionsblume (Passiflora incarnata), blühendem Hafer (Avena sativa), getrocknetem Kaffeesamen (Coffea arabica) in homöopathischer Dosierung mit der Wirkkraft von Kristallen eines Stoffes, der in der Baldrianwurzel vorkommt (Zincum isovalerianicum).

Alkohol möglichst meiden

Wein oder Bier am Abend machen zwar zunächst müde und lassen einen oft schneller einschlafen. Ratsam ist Alkohol als Einschlafhilfe aber dennoch nicht. Denn er bringt die natürlichen Tiefschlaf- und Traumphasen durcheinander und stört so das Durchschlafen und die Erholung.

Den Geist ablenken

Leise, beruhigende Musik, eine leichte Lektüre oder sonstige angenehme Tätigkeiten lenken die Konzentration weg von unnützen Grübeleien und vertreiben düstere Stimmung.

Entspannungstechniken erlernen

Sich zu entspannen ist nicht immer ganz einfach, aber man kann es lernen. Verschiedene Methoden wie autogenes Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Meditation oder Yoga haben sich dabei bewährt.

Die Schlafumgebung angenehm gestalten

Wie man sich bettet, so schläft man. Deshalb ist es wichtig, für eine schöne und gemütliche Schlafumgebung zu sorgen. Eine beruhigende Farbgebung und eine übersichtliche, aufgeräumte Ausstattung des Schlafzimmers gehören dazu. Arbeitsmaterialien, TV-Geräte, Telefone und andere technische Geräte haben dort nichts verloren. Lärm sollte soweit wie möglich draußen gehalten werden, dafür darf frische Luft ruhig herein. Die ideale Schlaftemperatur liegt bei etwa 18 Grad Celsius.

Tagsüber ein kurzes Schläfchen machen

Ein Mittagsschlaf kann sehr erholsam sein, aber man sollte das Nickerchen auf höchstens 30 Minuten beschränken. Sonst reicht abends die Müdigkeit nicht, um einzuschlafen.

Nützlich: ein Schlaftagebuch

Die Ursachen von Schlafstörungen lassen sich leichter ermitteln, wenn man ein Schlaftagebuch führt. Darin sollte täglich vermerkt werden, wie lange und wie gut man geschlafen hat und ob es besondere Ereignisse am Tag gab. Auch Speisen und Getränke sowie Genussmittel sollte man notieren. Auf diese Weise können persönliche Schlafräuber oftmals entlarvt werden.

Einen Arzt aufsuchen

Halten Schlafstörungen über einen längeren Zeitraum an und lassen sie sich nicht durch die genannten Maßnahmen beheben, sollte man einen Arzt um Rat fragen. Schon um auszuschließen, dass sich eine ernsthafte Erkrankung hinter der gestörten Nachtruhe verbirgt.
Weitere Informationen und Tipps für einen guten Schlaf finden Sie außerdem unter:
www.entspannung-und-beruhigung.de.

Hält Anspannung über längere Zeit an, fällt es vielen Menschen schwer, nachts in einen erholsamen Schlaf zu finden. Foto: © inesbazdar – fotolia.com


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