So schlafen Sie sich gesund

Frauen schlafen schlechter

Eine der wichtigsten Ursachen dafür ist Stress: Er bestimmt heute für viele Menschen den Alltag, da immer mehr Leistung in immer kürzerer Zeit erbracht werden muss. Ständig schiebt man einen Berg an Aufgaben vor sich her und nimmt diese Belastung letztendlich mit ins Schlafzimmer. Das führt nicht selten zu nicht enden wollenden, quälenden Grübeleien, die ein entspanntes Ein- und Durchschlafen erschweren. Die Probleme nehmen dabei nicht nur mit dem Alter deutlich zu, sondern sind auch geschlechtsspezifisch unterschiedlich: Frauen sind etwa doppelt so häufig von Schlafstörungen betroffen wie Männer. Daran sind auch Schwankungen im weiblichen Hormonhaushalt schuld: So schlafen Frauen kurz vor dem Einsetzen der Periode besonders schlecht, während der Wechseljahre kann der unruhige Schlaf sogar zum Dauerproblem werden. Aufgrund von sinkenden Hormonspiegeln stören dann häufig auch noch Hitzewallungen und Schweißausbrüche die wohlverdiente Nachtruhe. Zwischen Mitte 40 und Mitte 50 leiden rund ein Drittel aller Frauen unter Schlafproblemen, während dies nur etwa bei 15 Prozent der gleichaltrigen Männer der Fall ist.

Entscheidend ist die Qualität des Schlafs

Die Folgen von Schlafstörungen sind häufig eine schwerwiegende Tagesmüdigkeit, ein Abfall der Leistungsfähigkeit und auf Dauer ein schlechteres Wohlbefinden sowie vorzeitiges Altern. Schlaf ist deshalb unverzichtbar, wobei die Schlafqualität wichtiger ist als die Schlafdauer. Für die wichtigen Regenerationsprozesse sind vor allem die Tiefschlafphasen entscheidend. In diesen werden Wachstumshormone ausgeschüttet, die den Energiehaushalt regulieren, die Speicherung von Fett reduzieren und den Abbau von Fett und Kohlenhydraten fördern. Werden zu wenige Wachstumshormone ausgeschüttet, können Übergewicht, Muskelabbau sowie dünne, faltige Haut die Folgen sein.

Entspannung ist der Königsweg zu gutem Schlaf. Foto: © WavebreakmediaMicro – fotolia.com


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